SPD-Fraktion fordert schnellstmöglich Sportstätten-Kataster


„Es gibt in Bremen einen erheblichen Sanierungsstau bei den Sportstätten und hier insbesondere bei den Sporthallen, und diesen Sanierungsstau müssen wir grundsätzlich angehen”, sagt die sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Ingelore Rosenkötter. Die Weichen dazu würden in den kommenden Wochen und Monaten gestellt, erklärt die Sozialdemokratin. Denn gemeinsam mit der zuständigen Senatorin, der Sportverwaltung und Vertretern der Sportvereine werde die Sportdeputation sich in den ersten Monaten des neuen Jahres abschließend mit dem Sportentwicklungsplan befassen. Auch stehen die ersten Schritte für den Haushalt für die Jahre 2018 und 2019 an – inklusive der Planung von Investitionen.

„Damit wir hier zu einer sinnvollen Planung kommen und Prioritäten setzen können, brauchen wir Daten und Fakten”, sagt Rosenkötter und ergänzt: „Die SPD-Fraktion hat bereits seit dem Jahr 2012 immer wieder ein Sportkataster gefordert, das einen belastbaren Überblick über Zustand und Sanierungsbedarf der Sportstätten, insbesondere der Sporthallen, liefert. Bis heute liegt ein solches Verzeichnis nicht vor – und laut Immobilien Bremen wird es auch erst im Jahr 2018 soweit sein. Das ist nicht akzeptabel und erschwert deutlich eine Planung auf der Grundlage transparenter Kriterien.“

Rosenkötter will das Thema in der morgigen Sitzung der Sportdeputation noch einmal kritisch ansprechen. „Ich denke schon, dass wir als Deputation das Sportressort dazu auffordern sollten, bei Immobilien Bremen darauf zu drängen, dass dieses Kataster deutlich früher vorliegt“, sagt die Sozialdemokratin – und spricht sich in diesem Kontext auch dafür aus, bei der Aufstellung des kommenden Doppelhaushalts mehr Geld in Erhalt und Sanierung der Bremer Sportanlagen zu investieren. „Der Vereinssport“, so Rosenkötter abschließend, „leistet einen großen gesellschaftlichen Beitrag. Deshalb müssen wir neben der Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit dabei helfen, die infrastrukturellen Rahmenbedingungen zu verbessern.”

Teilen via:
FacebookTwitter