Sport

 

Sport ermöglichen und Gesundheit schützen


Die Corona-Pandemie hat weltweit und auch im Bereich des Sports zu Verwerfungen führt. Durch die Einschränkungen im Zusammenhang mit den Maßnahmen gegen die Pandemie ist der Sport stark betroffen und kann seiner wichtigen gesellschaftlichen Funktion für den Zusammenhalt der Gesellschaft nur noch extrem eingeschränkt nachkommen.

Die Sportvereine und die dort tätigen Ehrenamtlichen und Beschäftigten erfüllen vielfältige Funktionen, die für die Bürger*innen, für einzelne gesellschaftliche Bereiche oder für die Gesellschaft insgesamt von hohem Wert sind. So hat Sport eine sozial-integrative Funktion, indem er unterschiedliche Menschen aus den verschiedensten sozialen Schichten zusammenführt. Dies trifft auf alle Sportarten gleichermaßen zu – unabhängig davon, ob es sich um Indoor-, Outdoor-, oder Schwimm- und Wassersport handelt.

Der organisierte Sport stellt außerdem ein besonders ergiebiges Feld des Erhalts ehrenamtlichen Engagements dar. Er ist von wichtiger Bedeutung, um vor allem junge Menschen für bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen. Er gewährleistet gewissermaßen erhebliche Möglichkeiten einer „jungen Ehrenamtlichkeit“ bzw. eines „jungen bürgerschaftlichen Engagements“. Zudem hat Sport eine überragende Bedeutung für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit in jeder Altersgruppe – von der Kindheit bis ins Senior*innenalter. Dies sind unverzichtbare Beiträge für den Zusammenhalt der Gesellschaft – sportlich, sozial und wirtschaftlich – auch und gerade in krisenhaften gesellschaftlichen Zeiten. Insbesondere für Kinder und Jugendlichen sind Sport und Bewegung zudem essenziell für Gesundheit und Entwicklung.

Die aktuelle Situation ist für alle Beteiligten sehr fordernd. Hierzu hat sich die staatliche Deputation für Sport in ihrer Sitzung am 16. Februar 2021 vom organisierten Sport berichten lassen. Eine aktuelle Umfrage des LSB Bremen bei seinen Mitgliedsvereinen hat die Herausforderungen benannt und aufgezeigt, wie groß die Auswirkungen der Pandemie für den Vereinssport im Land Bremen sind.

Am Mittwoch den 10. Februar 2021 haben die Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin erneut über die Situation in der Bundesrepublik beraten. Im Kern wurde vereinbart, dass der bestehende Lockdown zusammen mit weiteren Maßnahmen bis zum 7. März verlängert wird. Im Nachgang an diesen Beschluss fand am 12. Februar ein Austausch der Sportministerinnen und -ministerkonferenz (SMK) statt, in dem die aktuellen Überlegungen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zu einer sicheren und gerechten Öffnungsstrategie erörtert wurden.

Auch für das Bundesland Bremen mit seinen beiden Kommunen ist eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie zu entwickeln. Der vom Landessportbund Bremen vorgelegte 5-Stufenplan stellt hierfür eine gute Grundlage dar. Insbesondere die einzelnen Stufen, die der Plan vorsieht, sind aus epidemiologischer wie auch sportpolitischer Sicht sinnvoll. So soll mit dem Outdoor-Bereich mit Abstand begonnen werden, bevor in den erweiterten Trainingsbetrieb Outdoor und erst später in den Indoor-Bereich übergegangen wird. Darüber hinaus kann in diesem Kontext auch das Strategiepapier des DOSB Orientierung bieten.

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