Gründungsunterstützung: Aus Begin wird Start Haus


Aus ,Begin‘ wird das ,Start Haus‘: „Neuaufstellung der Gründungsunterstützung ist auch aus frauenpolitischer Sicht ein richtiger Schritt!“

Unter dem Namen „Start Haus“ soll die Gründungsunterstützung im Land Bremen bedarfsgerecht und zeitgemäß weiterentwickelt werden. Das hat heute der Senat beschlossen. Morgen wird der entsprechende Bericht dazu in der Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen diskutiert.
„Das Land Bremen stellt sich mit dem ‚Start Haus‘ neu auf – und schafft damit eine zentrale Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten“, sagt die arbeitsmarkt- und gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sybille Böschen. „Auch aus frauenpolitischer Sicht ist die Neuaufstellung der Gründungsunterstützung ein absolut richtiger Schritt“, so die Sozialdemokratin weiter. So sehe das dem ,Start Haus‘ zugrundeliegende Konzept unter anderem vor, künftig einen stärkeren Fokus auf StartUps und Gründungen von Frauen zu legen. Insgesamt sollen die Angebote zur Existenzgründungsberatung weiterentwickelt und dabei auch an die spezifischen Bedürfnisse von Frauen angepasst werden.
„Das ‚Start Haus‘ wendet sich in gleicher Weise an Männer und Frauen – daran wird sich nichts ändern. Aber es ist gut, dass nun Unterschiede im Gründungsverhalten gezielt angesprochen werden sollen. Fakt ist: Frauen gründen oftmals anders als Männer – Männer gründen oftmals anders als Frauen. Diese Tatsache soll sich in Zukunft auch in der spezifischen Unterstützung von Gründerinnen und Gründern widerspiegeln“, so Böschen, die sich im Vorfeld genau dafür eingesetzt hatte.
„Wir werden das ‚Start Haus‘, insbesondere auch, was die verstärkte Fokussierung auf die Bedürfnisse von Frauen betrifft, beim Wort nehmen und daran mitarbeiten, dass dieses gute Konzept auch tatsächlich mit Leben gefüllt wird“, so Böschen abschließend.

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