Tschöpe begrüßt Initiative für ein Verbot von halbautomatischen Sturmwaffen


„Die heute vom Senat vorgestellte Initiative für ein Verbot von halbautomatischen Sturmwaffen begrüßen und unterstützen wir ausdrücklich“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Björn Tschöpe und ergänzt: „Weder Sportschützen noch Jäger brauchen solche Waffen. In den falschen Händen können sie aber großen Schaden anrichten. Das haben die Amoktaten Orlando im Juni letzten Jahres, in Newton und in Aurora im Jahr 2012 und auch der Massenmord auf der Insel Utøya im Jahr 2011 auf dramatische Weise gezeigt. Daraus müssen wir Konsequenzen ziehen und diese Art Waffen verbieten.“

Bei diesen Amoktaten, so erklärt der Sozialdemokrat, seien halbautomatische Sturmgewehre verwendet worden. Diese sähen oft so aus, wie automatischen Kriegswaffen und unterschieden sich lediglich dadurch, dass kein Dauerfeuer möglich ist. „Diese Waffen laden aber automatisch nach und haben mitunter sehr große Magazine, sodass viele Schüsse in kurzer Zeit abgegeben werden können“, so Tschöpe.

Ein Verbot dieser Waffen sei längst überfällig, so der sozialdemokratische Fraktionsvorsitzende: „Ich halte die Initiative des Senats daher für absolut richtig und hoffe nun, dass sich die anderen Länder anschließen”, sagt Tschöpe und betont abschließend: „Waffen, die so konstruiert sind, dass sie in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Schüsse abgeben und möglichst großen Schaden anrichten, gehören nicht in eine zivile Gesellschaft und sollten von Privatpersonen nicht gekauft werden können. Wir haben wiederholt erleben müssen, welche Folgen es haben kann, wenn sie erlaubt sind. Darauf müssen wir reagieren und die Bevölkerung weitest möglich davor schützen, dass solche Waffen im Umlauf sind.“

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