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Ukraine-Krise: SPD-Fraktion will sozialen Wohnungsbau forcieren


Ukraine-Krise: SPD-Fraktion will sozialen Wohnungsbau forcieren

Wagner: „Wir stehen für bezahlbare Wohnungen“

Die SPD-Fraktion hat die heute im Senat erörterten Förderprogramme für mehr Wohnraum im Land Bremen zum Anlass genommen, eine Forcierung des sozialen Wohnungsbaus einzufordern. „Wir stehen für bezahlbare Wohnungen, das ist uns ein Herzensanliegen. Das war in der Vergangenheit so und das wird auch in Zukunft so sein“, erklärte der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Fraktion, Falk Wagner.

Dies gelte umso mehr, als dass der Bedarf nach günstigem Wohnraum in Bremen angesichts vieler tausend Geflüchteter aus der Ukraine kurzfristig „dramatisch zunehmen“ werde, wie Wagner betonte. Damit sich in allen Stadtteilen Wohnungsangebote für Geflüchtete fänden, sei es notwendig, die Sozialquote „auch in hochpreisigen Quartieren spürbar zu erhöhen“.

Der SPD-Abgeordnete erinnerte daran, dass Bremen vor nunmehr zehn Jahren eine verbindliche Sozialwohnungsquote beschlossen und in Folge mehrere Wohnraumförderprogramme auf den Weg gebracht hat. Seitdem sei viel bei der Förderung von sozialem Wohnraum geschehen: Seit 2012 wurden insgesamt 2.819 Wohnungen zur Förderung angemeldet, davon 2.653 in der Stadt Bremen und 166 in Bremerhaven. Knapp die Hälfte der geförderten Wohnungen seien inzwischen fertiggestellt und bereits bezogen, die andere Hälfte befinde sich zurzeit im Bau oder in der Planung. „Das ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann“, so Wagner. „Und darauf wollen wir weiter aufbauen.“

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