Vegesacker Linke verunglimpft Beschäftigte des Geschichtenhauses


„Es ist beschämend, wie sich die Linke in Vegesack vermeintlich vor die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geschichtenhauses zu stellen versucht: Die einzigen, die die Würde der dort Beschäftigten untergraben, sind die Linken selbst“, betont die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sybille Böschen.  „Wer behauptet, die dort beschäftigten Menschen würden gezwungen, sich zum ‚Clown‘ zu machen, sollte vielleicht zunächst einmal mit den Betroffenen selbst reden. Sie geben sich keinesfalls – wie die Linken meinen –  der Lächerlichkeit preis, sondern sie sind engagierte Beschäftigte eines Projekts, das sich beispielsweise im Schnoor seit Jahren bewährt hat“, so die Sozialdemokratin weiter.

Es sei im Gegenteil eine gute und wichtige Arbeit, die die In-Jobber des Projekts dort leisten: „Die Mitarbeiter des Geschichtenhauses vermitteln Geschichten und Geschichte  – und das auf eine Art, bei der festzustellen ist, dass sie mit echtem Engagement bei der Sache sind. Wenn diese Menschen von irgendjemandem zu irgendetwas degradiert werden, dann von den Linken, die sich in arroganter Manier erlauben, ihre Tätigkeit, und ihr Engagement als lächerlich abzuwerten und die Beschäftigten selbst als ,Zwangsarbeiter‘ zu verunglimpfen.“

Böschen weiter: „Ja, diejenigen, die das Haus dort mit Leben füllen, arbeiten als In-Jobber – aber keineswegs unter Zwang oder Androhung von Sanktionen wie die Linke meint. Im Gegenteil: Sie arbeiten dort, weil ihnen diese Arbeit – über den Zuverdienst hinaus – etwas bedeutet, weil sie etwas tun wollen, statt nur zu Hause zu sitzen und sie arbeiten dort, weil ihre Arbeit sinnvoll ist. Dafür gilt es, ,Danke‘ zu sagen. Den Linken fällt indes nichts Besseres ein, als sowohl ihre Arbeit als auch die Menschen die dort arbeiten herabzuwürdigen. Sie haben das Gegenteil verdient – nämlich unsere Anerkennung.“

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