Schienenverkehr

 

Wann kommt das „dritte Gleis“?


Regelmäßig, Tag für Tag, nutzen Tausende von Menschen die Bahnverbindungen zwischen den beiden Städten unseres Bundeslandes. Nach einer Erhebung der Arbeitnehmerkammer Bremen aus dem Jahr 2017 pendeln täglich ca. 2.900 Menschen von Bremerhaven nach Bremen, in der Gegenrichtung sind es ca. 1.900 Menschen täglich. Zudem nutzen Tausende Menschen aus den niedersächsischen Landkreisen diese Bahngleise, um zu ihren Arbeitsplätzen im Land Bremen zu gelangen. Die Schienenverbindung zwischen den Städten ist eine Hauptschlagader des Verkehrs in der Region und ein Garant für den nationalen und internationalen Warenverkehr in und aus den Häfen.

Während bundesweit im Jahre 2017 ca. 94 Prozent der Züge im Nahverkehr pünktlich waren, sind es nur ca. 86 Prozent auf der Strecke Osnabrück-Bremen-Bremerhaven. Die zunehmenden Verspätungen und Ausfälle und die dadurch notwendigen Schienenersatzverkehre – haben mitunter persönliche, negative Folgen für betroffene Pendler, da sie dadurch ihre Arbeitsstätten nicht pünktlich erreichen. Ursache dafür ist der stark gestiegene Güter- und Personenverkehr, der eine verlässliche Fahrplanung offensichtlich immer schwieriger werden lässt.

Durch den wachsenden Hafen mit seinen gewaltigen Warenströmen in der Seestadt, die Attraktivität der Arbeitsplätze in beiden Städten und die allgemeine Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sind die Menschen aber immer mehr auf den ÖPNV angewiesen. Auch ökologisch und ökonomisch ist die Nutzung eines ÖPNV von großer Bedeutung, auch, um den zunehmenden motorisierten Individualverkehr in unseren Städten zu reduzieren und so die Umwelt zu entlasten.

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