Verkehr

 

Weserquerung durch zusätzlichen Fährverkehr


Die Weser stellt die natürliche Barriere für die bremischen Verkehre zwischen Nord/Ost und Süd/West dar. Die Situation an den verschiedenen Brücken von der A 1 bis zu Stephanibrücke belegt dies täglich.

Für eine deutliche Entlastung wird gegenwärtig große Hoffnung auf den Weser-Tunnel im Verlauf der A 281 (Abschnitt 4 von Strom nach Gröpelingen) gesetzt, dessen Baubeginn auf Anfang 2019 prognostiziert wird. Bis zur möglichen Fertigstellung und Inbetriebnahme werden aber noch viele Jahre vergehen – bauliche Herausforderungen, die bei komplexen Tunnelbauten nie auszuschließen sind, können durchaus zu Verzögerungen führen. Entlastende Verbindungen sind gegenwärtig nur über die Fähren in Bremen-Nord gegeben, deren Nutzung allerdings für den privaten und gewerblichen Verkehr mit großen Umwegen verbunden ist. Die Einrichtung einer zusätzlichen – gegebenenfalls vorübergehenden – Fährverbindung für Fahrzeuge zwischen den verkehrsgünstig zur A 28 gelegen Bereichen der Weser beim Industriehafen und dem Bereich des Neustädter Hafens mit Anbindung über die Senator-Apelt-Straße an das Güterverkehrszentrum (GVZ) und die A 281 könnte schnell für Entlastung sorgen.

Die Verbesserung der Verkehrsverbindungen und vor allem die Entlastung der Stephanibrücke bleiben daher auf lange Zeit Herausforderung.

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