Unser Müll für die Entwicklungsländer

Donnerstag, 24. Oktober 2013, 19 Uhr, Haus der Bürgerschaft (Raum 416), 28195 Bremen

Jedes Jahr ein neues Handy, alle zwei Jahre ein neuer Computer – der Innovationszyklus von Elektrogeräten der Kommunikation und Unterhaltung hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr beschleunigt. Was gerade erst neu war, wird immer schneller Müll – mit teilweise gesundheitsgefährdenden Auswirkungen.

Denn große Mengen unseres Elektro-Mülls wandern auf illegalem Weg nach Afrika und in andere Entwicklungsländer. Dort werden die Altgeräte ausgeschlachtet und auf riesigen wilden Abfallhalden verbrannt, um die wertvollen Rohstoffe zurückzugewinnen. Oft verdienen sich Kinder und Jugendliche damit ein paar Cent, atmen dabei jedoch giftige Dämpfe ein, während die Abfälle die Umwelt verschmutzen.

Da die Altgeräte meist als Secondhand-Geräte deklariert werden, sind die illegalen Abfallströme nur schwer zu kontrollieren. Im Rahmen dieser Diskussionsveranstaltung wollen wir darüber sprechen, worin die Ursachen dieser Praxis liegen, welche Auswirkungen dies hat und wie mögliche Lösungen hierzulande, aber auch in den Empfangsländern aussehen könnten.

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